Wir fuhren nach Budapadi und schauten uns die fertige Schule an, der Neubau war im letzten Jahr noch in Arbeit, ist jetzt abgeschlossen und alles ist sehr schön geworden. Interessant zu sehen war, die Kinder sitzen außen vor dem Klassenzimmer und schreiben im Garten ihre „Schulaufgaben“ denn da ist mehr Platz, sie sitzen weiter weg voneinander damit niemand vom anderen abschreiben kann. Nach Budapadi fuhren wir nach Nagalur und besuchten die Schuhe St. Sabastian und schauten uns die Klassenzimmer an, die Schule hat soviele Kinder, dass diese keinen Platz haben in den Klassenzimmern sitzen die Kinder nicht nur an den Tischen wie das normal wäre, sondern auf dem Boden in den Gängen vor den Tischen, hier würde dringend Hilfe gebraucht werden. Auf dem Weg „heimwärts – Richtung Ooty“ besuchten wir noch eine Schule in Revia Kotiveri, hier hat der Missionskreis Dieburg Geld investiert und für das Waisenhaus Duschen bauen lassen, wir werden dem Missionskreis, der auch uns „NEST“ mitunterstützt berichten und Bilder zeigen wie schön alles geworden ist. Wieder die Berge nach oben Richtung Ooty, wieder diese atemberaubende traumhafte Landschaft, der Klimawandel von unten bei ca. 35 Grad zu oben in Ooty bei ca. 22 Grad – wurden wir hier noch mit einem „ewig breiten“ Regenbogen belohnt, Pfarrer Joseph meinte, hier habe ich noch nie einen Regenbogen gesehen. Eine weitere Belohnung für einen unvergesslichen Tag
Treffen mit den Patenkinder in der St. Teresa Schule - Donnerstag 18.08.2016 Heute – Treffen mit den Patenkindern in der St. Teresa Schule in Ooty, Treffen mit unseren Patenkindern, die wir im letzten Jahr schon besucht haben. Als wir ankamen, auch hier standen die Kinder wieder Spalier, auch hier war Bischof Amalraj da. Unser Besuch begann damit, dass Bischof Amalraj das NEST-Büro, das in diesem Jahr neu eingerichtet wurde, einweihte, ebenso den Computerraum, das Chemielabor und den Kräutergarten. Es ist alles sehr schön geworden, an dieser Stelle ein besonderes Lob an Pfarrer Amalraj der sich hauptsächlich darum gekümmert hat. Danach Treffen der Patenkinder mit den Eltern, ähnlich wir im letzten Jahr, das Gefühl die vielen Kinder um sich zu haben, denen „WIR aus Deutschland“ helfen, damit es ihnen ein bißchen besser geht. Im Vergleich zu Mai 2015, als wir ca. 120 Patenkinder hatten, waren es heute schon 207 Kinder, davon sind ca. 60 in Gundri. Auch hier wieder der Eindruck der Kinder, die sich sichtlich freuen uns zu sehen, die dankbaren Augen der Eltern. Der Empfang heuer, war noch pompöser als im letzten Jahr, irgendwie unglaublich, irgendwie ein Gefühl das man nicht beschreiben kann, irgendwie das Gefühl, doch alles richtig gemacht zu haben, wenn man in Deutschland nach Geld „fragt oder bettelt“ für die Kinder hier. Die Kinder hatten auch hier für uns einiges vorbereitet und gesungen und getanzt. Wir wurden von den Kindern wieder mit Schals begrüßt und Bischof Amalraj, Pfarrer Amalraj, Pfarrer Joseph und ich überbrachten Grußworte, als auch kritische Worte an die Eltern. Ich sagte den Kindern, Eltern und Gästen – Wanakam, welches mit einem Applaus erwidert wurde. Ich sagte Ihnen, als ich im Mai letzten Jahres hier stand war es ein großer Traum für mich und seit dieser Zeit habe ich vielen Leuten von Indien, Ooty und speziell von ihnen den Kindern erzählt, ich habe viele Bilder gezeigt und alle Fragen beantwortet, die mir gestellt wurden. Ich haben den Menschen in Deutschland viel über das wunderschöne Land und die vielen armen Menschen erzählt. Wir organisieren einiges und sagen den Leuten wie wichtig es ist zu helfen, damit wir den Kindern dort ein Lächeln auf das Gesicht zaubern können, ihr könnt gerne Pfarrer Joseph fragen, er wird es bestätigen. Ich habe sie auch gebeten, sich besonders bei Pfarrer Joseph zu bedanken, denn • ohne ihn wären wir nicht da • ohne ihn, gäbe es keine Hilfe aus Deutschland • ohne ihn, würden wir nichts über Tamil Nadu speziell über Oooty wissen • ohne ihn, wüßten wir in Deutschland nichts über die vielen armen Menschen hier • er opfert sehr viel Zeit für dieses Projekt und ich bin froh, dass ich ihn dabei unterstützen darf • ich bin stolz dass meine Spitznamen in Deutschland in der Zwischenzeit „Frau Ooty oder Frau NEST“ sind, Pfarrer Joseph ergänzte noch – sie ist die Mutter Teresa von Scheinfeld mit einem Grinsen Dankt Pfarrer Joseph für alles, er ist die Brücke zwischen Ooty und Scheinfeld, er ist das Herz dieses ganzen Projekts. Ich bedankte mich auch bei Pfarrer Amalraj und Metilda, die sehr gute Arbeit leisten hier in Ooty, dass wir wann immer wir etwas brauchen auch sehr schnell Antwort bekommen. Ich bedankte mich auch bei Matilda, für die täglichen Grüße morgens und abends, darüber freue ich mich, denn es gibt mir das Gefühl ein Teil von Ooty zu sein. Ihr könnt euch sicher sind, mein Herz schlägt für Euch, NEST hat mein Leben verändert. Ich habe mein Herz hier verloren, aber nur ein Stück, das andere gehört meiner Familie. Im Anschluss an den offiziellen Teil, wurden dann die Patenkinder fotografiert, wir waren beim Bischof zum Essen eingeladen. Er zeigte mir auch, dass die Uhr, die ich im letzten Jahr zum Jubiläum überreicht hatte in seinem Büro hängt und er immer wenn er auf die Uhr schaut an unseren Seelsorgebereich denkt. Ich durfte auch einen Blick in seine „Kapelle“ im Bischofshaus werfen. Nach dem Essen gab es dann eine Diskussionsrunde über abgeschlossene Projekte, sowie über Projekte, die förderungswürdig wären bzw. was sich die Diözese wünschen würde wo wir helfen könnten. Es wurden aber keine Entscheidungen getroffen, die Diözese stellt dann einen schriftlichen Antrag den wir im Vorstand dann diskutieren und entscheiden werden. Er sowie auch die anderen anwesenden Geistlichen bedankten sich noch einmal bei uns allen für die Hilfe und die Arbeit die wir in Deutschland für die Diözese leisten, sie wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist und wir sollen auf jeden Fall Grüße an alle ausrichten, die immer wieder bereit sind zu helfen um die Projekte zu unterstützen. Danach machten wir noch einen Besuch in der „Primary School“ hier die kleinen es war schön, auch hier haben einige für uns gesungen. Wir trafen uns dann noch mit Metilda und Pfarrer Amalraj um einige Dinge zu klären, aber die Zeit war zu kurz, und verschoben dies dann auf morgen Damit ging ein langen aber wunderschöner Tag zu Ende – ein weiteres Highlight.
Bischof Amalraj, father Selva, father Joseph, Erwin und ich fuhren nach Gundri um den Kindern den Bus zu übergeben. In Gundri angekommen wurden wir begrüßt wie die Könige, die Kinder standen im Spalier - ich kann es nicht beschreiben, dieses Glücksgefühl da zu sein, das Kinderlachen, die Gesänge, die Tänze und dann natürlich der Bus, der neben dem Gebäude stand. Als erstes wurde nach den Begrüßungsgesängen der Kinder, der Bus von Bischof Amalraj eingeweiht. Ich durfte das Band durchschneiden und wir durften mit dem Bischof als erstes in den Bus einsteigen. Seit wir beschlossen hatten einen Bus für die Kinder in Gundri zu kaufen war es ein Traum von mir, dass ich dabei sein möchte wenn der Bus den Kindern übergeben wird, ich konnte es fast nicht glauben, dass ich tatsächlich da bin, dass ich tatsächlich dabei sein konnte in diesem Moment – ich muss es noch einmal sagen, diesen Glücksmoment zu erleben ist für mich die Belohnung für die Arbeit die ich in der letzten Zeit in Deutschland für die Kinder gemacht habe, ist für mich die Belohnung für die Zeit die wir für NEST investieren – ich kann dafür keine Worte finden. Nach der Einweihung hatten die Kinder für uns dann noch Tänze und Gesänge vorbereitet. Das Programm war sehr schön und abwechslungsreich, ich denke für das ganze Dorf bzw. für die vielen kleinen Dörfer war dieser Tag – der Tag des Jahres. Während der Feier, sprach denn neben Bischof, auch der ortsansässige Pfarrer, Pfarrer Joseph - ich erzählte den Kindern und den Eltern der Patenkinder, wir glücklich wir sind, dass es uns in so kurzer Zeit gelungen ist, das Geld für diesen Bus zu sammeln. Wir haben hart dafür gearbeitet dass wir das Geld bekommen haben. Im letzten Jahr als wir da waren haben wir einen Baum gepflanzt in diesem Jahr haben sie einen Bus bekommen, immer wenn wir da sind gibt es etwas besonderes, ich hoffe dass ich irgendwann einmal wieder kommen kann und wieder etwas besonderes machen darf hier in Gundri. Ich bat sie auch, sich bei Pfarrer Joseph und NEST zu bedanken, der sehr hart für das Projekt arbeitet – betet für ihn, betet für uns, damit wir die Kraft finden weiterhin mit guten Ideen für das Projekt Geld zu sammeln, damit wir auch weiterhin Menschen finden die uns Geld geben für die armen Kinder in Tamil Nadu. Dann durften wir – die Ehrengäste die erste Busfahrt machen natürlich nur ein kleines Stück. Nach dem Mittagessen Treffen mit den Patenkindern und fotografieren, am Ende des ganzen Tages, durften auch die Kinder mit uns in den Bus einsteigen und wir fuhren bis zum ersten Dorf. Niemand kann sich vorstellen welche Gesänge welch ein Hallo welche Freude bei den Leuten war, man kann es nur an den Gesichtern sehen, auf jeden Fall war der Bus voll, nicht nur die Sitzplätze, ich kann es immer nur wieder sagen, ein Traum für mich wurde wahr, das war für mich das erste Highlight meiner NEST-Reise 2016.
Pfarrer Joseph brachte Grüße von den Kindern, Patenkindern und Eltern Grüße aus Indien mit, die er während seines wohlverdienten Urlaubs mitbekommen hat - die wir gerne mit Ihnen teilen möchten. Es gibt auch wieder einige aktuelle Bilder.
Um 19.00 Uhr begann die Feier mit einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche Scheinfeld in Deutsch-Tamil, er beinhaltete besondere Rituale die in Tamil Nadu „normal“ sind.lAlle Kirchenbesucher wurden mit einem „Wannakamm“ und dem typischen Begrüßungspunkt auf der Stirn herzlichen Willkommen geheißen. Beim Einzug brachten „drei Frauen im Sari“ die typischen Gaben, das sind einmal Blumen, Räucherstäbchen und eine Öllampe.